Rathaus Flaschlturm Joseph-Maria-Lutz-Schule Stadtturm an der oberen Stadtmauer Altes Mesnerhaus St. Johannes Baptist Haus der Begegnung Spitalkirche Rentamt Stegerbräu Hungerturm Mariensäule in der Frauenstraße Lebzelterei und Wachszieherei Hipp Hauptplatz Brunnen mit Mariensäule am Hauptplatz

Bevor Sie sich selbst „vor Ort" in Pfaffenhofen a. d. Ilm auf Entdeckungstour begeben, können Sie bereits jetzt auf einem virtuellen Rundgang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt kennen lernen. Die Markierungen auf der Karte zeigen Ihnen die genaue Lage der einzelnen Sehenswürdigkeiten und führen per Klick direkt zu den erläuternden Artikeln, ergänzt durch historische und aktuelle Aufnahmen sowie einem Audiokommentar.

Lust auf eine geführte Tour? Infos und Buchungen finden Sie unter Buchungen/Stadtführungen.

Rathaus

Dort wo heute das Rathaus steht, befanden sich von 1388 bis in die 1860-er Jahre das Heiliggeistspital und die Heiliggeistspitalkirche. Dieses Gotteshaus, das mit einem eigenen Geistlichen besetzt war, besuchten vor allem Spitalpatienten und die armen Bürger der Stadt. Mit der Säkularisation des Jahres 1802 wurden Spital und Kirche jedoch bedeutungslos und gerieten zunehmend in Verfall. Die Stadt brauchte dringend ein neues Krankenhaus.

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Stadtturm am Platzl (Flaschlturm) und alte Stadtmauer

Die Stadt Pfaffenhofen war wie viele andere Städte im Mittelalter von einer Stadtmauer umgeben. Nach 50-jähriger Bauzeit wurde die Wehranlage 1438 fertiggestellt. Sie verfügte über vier Stadttore in alle Himmelsrichtungen (Ingolstädter Tor, Türltor, Münchener Tor, Scheyerer Tor) sowie 17 Wehrtürme und sollte sowohl die Stadt als auch ihre knapp 2.000 Einwohner vor wiederholten Angriffen und Zerstörungen bewahren. Vor allem aber war die Stadtmauer ein elementarer Bestandteil, um das Stadtrecht zu erhalten.

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Joseph-Maria-Lutz-Schule

Das stattliche Knabenschulhaus aus der Spätgründerzeit wurde in der Schulstraße, dem damaligen Promenadenweg, in den Jahren 1897 bis 1898 erbaut, da das alte Schulhaus (jetzt Haus der Begegnung) sowie die zusätzlichen Klassenzimmer am Hofberg nicht mehr für die gewachsene Anzahl an Schülern ausreichten. Ein Jahr später konnte das Haus erstmals elektrisch beleuchtet werden und eine Turnhalle kam hinzu. Das Gebäude ist mit seiner reichhaltigen Gliederung ein sehenswertes Beispiel für die neoklassizistische Bauweise der damaligen Zeit.

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Stadtturm an der oberen Stadtmauer

Der Stadtturm an der oberen Stadtmauer ist wie der Stadtturm am Platzl (Flaschlturm) und der Pfänderturm (Hungerturm) ein Relikt der ehemaligen Stadtbefestigung und stammt im Kern ebenfalls aus dem beginnenden 15. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert diente dieses Turmhaus Handwerkern und Kleingewerbetreibenden als Wohnung. Auf Initiative des Pfaffenhofener Unternehmers Claus Hipp wurde das Gebäude zuletzt grundlegend saniert.

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Altes Mesnerhaus

Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Mesnerhaus wurde um 1788 erbaut und im Jahre 1834 von der Pfarrkirchenstiftung erworben. Mehr als 100 Jahre lang durften es die Mesner der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist als Wohnung für sich und ihre Familie nutzen. Nach dem Wegzug einer Mesnerfamilie in den 1950-er Jahren stand das Gebäude rund 20 Jahre leer, bis es mit Unterstützung von Stadt und Landkreis ab 1976 grundlegend renoviert wurde.

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Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist

Die dreischiffige Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist wurde nach dem großen Stadtbrand von 1388 im Stil der Spätgotik wieder aufgebaut und 1409 fertiggestellt. Gut zwei Jahrzehnte nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) wurde das Kircheninnere um 1670 barock umgestaltet.

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Haus der Begegnung

Das Haus der Begegnung, wie wir es heute kennen, wurde in den Jahren 1876 bis 1878 ursprünglich als Schulhaus für Knaben und Mädchen errichtet. Seit dem im Jahre 1898 erfolgten Bau einer eigenen Knabenschule in der Schulstraße (Joseph-Maria-Lutz-Schule) diente das Gebäude als reine Mädchenschule und blieb dies bis zum Neubau der Grund- und Hauptschule am Gerolsbach in den 1960-er Jahren. Von 1966 bis 1976 wurden hier vorübergehend mehrere Klassen der Realschule Pfaffenhofen unterrichtet.

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Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus

Im Jahr 2014 errichtete die Stadt Pfaffenhofen ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus. Es befindet sich links neben dem Haus der Begegnung – ein Platz zum Innehalten, Nachdenken und Gedenken. Das Denkmal ist frei zugänglich und kann jederzeit besichtigt werden.

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Spitalkirche

Die Spitalkirche wurde von einem unbekannten Baumeister in den Jahren 1716 bis 1719 erbaut und war ursprünglich die Kirche des einstigen Franziskanerklosters, das sich bis zum Jahre 1802 an dieser Stelle befand. Die Altarbilder der vier Altäre stammen vom kurfürstlichen Hofmaler Johann Caspar Sing aus München. Das prächtige Hochaltargemälde zeigt die „Heilige Sippe", die erweiterte Familie der Gottesmutter Maria.

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Rentamt

An der Stelle des heutigen Rentamts befand sich bis zum 14. Jahrhundert eine Burg, die der Sitz der herzoglichen Verwaltung war. Nach dem großen Stadtbrand 1388 wurde der Platz der abgebrannten Anlage Mitte des 15. Jahrhundert von Herzog Albrecht III. von Bayern den Bürgern des Marktes „auf Ruf und Widerruf" überlassen, um dort ihr Rathaus zu errichten. Teil der Vereinbarung war es aber, dem „Herzoglichen Kastenamt" (Finanzbehörde) die Speicher zur Einnahme und Lagerung der Getreideabgaben zu überlassen.

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Stegerbräu

Das zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude in der Ingolstädter Straße ist eines der ältesten Häuser der Stadt und war bereits vor 400 Jahren Sitz einer Brauerei. Im 16. und 17. Jahrhundert verfügte Pfaffenhofen über die stattliche Anzahl von 13 Brauereien bei nur knapp 2.000 Einwohnern. Interessante Zahlen sind auch aus dem Jahre 1768 überliefert: Im Stegerbräu lagerten 15 große und 8 kleine randvoll gefüllte Bierfässer mit rund 16.000 Litern Bier.

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Pfänderturm (Hungerturm)

Der um das Jahr 1400 errichtete Pfänderturm (auch Hungerturm genannt) markierte die damalige nordöstliche Stadtgrenze und ist eines der letzten im Originalzustand erhaltenen Gebäude der alten Wehranlage. Weitere noch erhaltene Gebäude der alten Stadtbefestigung sind der Stadtturm am Platz (Flaschlturm), der Stadtturm an der oberen Stadtmauer sowie Mauerreste an der oberen Stadtmauer und in der Grabengasse.

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Mariensäule in der Frauenstraße

In der früheren „Türlgasse" – der heutigen Frauenstraße – befand sich an der Einmündung der Löwenstraße ein kleiner Brunnen für den Wasserbedarf der Anlieger. Im Jahre 1830 sollte auf Initiative des Färbers Anton Unger jener Brunnen durch eine Marienstatue verschönert werden. Unger ließ in seiner mittelfränkischen Heimatstadt Ellingen eine Säule anfertigen, die durch Pfaffenhofener Bürger und Kaufleute finanziert wurde. Die Statue wurde am 30. März 1833 aufgestellt und am 1. Mai durch Stadtpfarrer Melchior Geitner feierlich eingeweiht.

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Lebzelterei und Wachszieherei Hipp

Am Standort des Café Hipp am unteren Hauptplatz wurden bereits 1610 Lebkuchen gebacken, Kerzen gezogen und Votivtafeln gefertigt. In diesem Jahr kam mit Thomas Riederauer aus Dießen am Ammersee der erste nachweisbare Lebzelter in die Stadt und begründete die nun schon über 400-jährige Tradition dieses seltenen Berufes in Pfaffenhofen. Seine Familie war über drei Generationen hier ansässig und im Laufe der Jahrzehnte wurde das Angebotsspektrum der Pfaffenhofener Lebzelter immer größer.

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Hauptplatz

Der Hauptplatz von Pfaffenhofen war seit jeher ein beliebter Treffpunkt der einheimischen wie auswärtigen Bevölkerung und Zentrum des örtlichen und regionalen Handels. Bereits ab dem 12. Jahrhundert hielt man auf dem Hauptplatz Märkte ab; nach einem Erlass der Wittelsbacher im 15. Jahrhundert sogar an vier Tagen pro Woche. Gegenwärtig findet der Pfaffenhofener Wochenmarkt immer dienstags und samstags statt.

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Brunnen mit Mariensäule am Hauptplatz

Im Laufe des 19. Jahrhunderts begann sich die Funktion der städtischen Brunnen zu ändern. Mit dem Aus- und Neubau von Wasserleitungen sollten Brunnen nicht mehr nur funktional, sondern auch optisch ansprechend sein. Bereits 1860 hatte der Stadtmagistrat angeregt, „als dringendes Bedürfnis" und „Zierde der Stadt" einen Brunnen am Hauptplatz zu errichten, in dessen Mitte sich eine Säule mit einem Marienbildnis befinden sollte.

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